Chur chur aus dem Süden

Die erste Übernachtung auf der Südinsel war auf einem Hausboot in Mitten des Abel Tasman Nationalparks und wurde sogleich auch zu einem der besten Aufenthalte des gesamten Roadtrips durch Neuseeland. Mit dem Wassertaxi ging es ins Aquapackers Hostel, wo es am Dachbdes Boots BBQ Dinner gab. Absolut TOP kann ich nur sagen.

Am Tag darauf wurde der Abel Tasman Nationalpark mit seinen endlosen Küsten und Stränden erkundet, was mich zu einigen der schönsten Plätze Neuseelands führte.

Einige Tage darauf folgte der Franz Josef Gletscher, den wir wegen schlechten Wetters leider nicht mit dem Helikopter anfliegen konnten. Aber auch die Alternative, Quadbiking am Fuße des Gletschers, war eine Aktivität die mir richtig Spaß machte. In Franz Josef wurde abends auch ordentlich gefeiert und diese Nacht werden viele in guter Erinnerung behalten.

Weiter ging es durch verschiedene Nationalparks und einige Wanderungen und etliche Kilometer später folgten mehrere Tage in Queenstown. Die für mich schönste Stadt Neuseelands und bestimmt auch eine der schönsten Städte auf der Welt. Aufgrund der Einwohnerzahl von 40.000 ist das Wort Stadt jedoch etwas übertrieben wohlgemerkt.

In Queenstown gibt es für Sportbegeisterte und Menschen die adrenalingeladene Aktivitäten suchen bestimmt keinen besseren Ort auf der Welt. Da ich jedoch die meisten der interessanten Aktivitäten bereits gemachte hatte, nutzte ich die Tage in Queenstown für Winetastings, Tattoos und nette Restaurants. Ich sollte mit meiner Wahl goldrichtig liegen, denn aufgrund der starken Winde wurden Aktivitäten wie Bungee oder Skydiving ohnehin abgesagt.

Also genoss ich die Stadt in vollen Zügen und kann diese Platz auf Erden nur jedem ans Herz legen. Ist man einmal in Neuseeland kommt man um Queenstown ohnehin nicht herum.

Im weitern Verlauf ging es in die Fjorde im Südwesten, besser gesagt nach Milford Sound und Doubtful Sound. Die Fjorde haben eine nahezu magische Atmosphäre und sind auch kaum bewohnt. Es herrscht eine nahezu erschreckende Stille bei Tag und bei Nacht kann man nur die Laute verschiedener Tiere wahrnehmen.

Die Einwohnerzahl ging in Doubtful Sound hinunter auf zwei Menschen, was möglicherweise auch an den Millionen an Sandfliegen liegen könnte, die einem den Tag ordentlich vermiesen können. In den Fjorden absolvierte ich einen ganzen Tag Kajaking vom Feinsten bei Regen und Nebel und war dann auch wieder froh, diese Einöde verlassen zu können.

Das ist jedoch gar nicht so einfach, da dort kaum Busse oder Boote verkehren. Es dauerte fast einen ganzen Tag bis ich wieder zurück in der Zivilisation war.

Am Weg nach Christchurch machten wir für eine Curling Session und eine Mountainbiketour halt in Central Otago.

Über Picton, wo wir gemeinsam Weihnachten feierten, ging es schließlich wieder nach Wellington. Hier endete nun mein Trip durch Neuseeland.

Die Zeit in Neuseeland verging am Ende viel zu schnell und der Abschied fiel besonders schwer.

Die Momente und Erfahrungen die wir gemeinsam hier machten bleiben für immer bestehen und einige werden bestimmt in Kontakt bleiben und die Freundschaften aufrecht erhalten.

Meine kleine Neuseeland Whanau („Familie“) wird mir auf jeden Fall für immer in guter Erinnerung bleiben.

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