Xin Chao Vietnam

Nach den anstrengenden Wochen auf den Philippinen ging es für mich weiter nach Vietnams. Besser gesagt in den Süden Vietnams. Mein erstes Ziel war Ho-Chi-Minh-City, das ehemalige Saigon. 

Völlig übermüdet kam ich nun in Saigon an. Die Einreise mittels meines online beantragten Visas gestaltete sich als sehr einfach und auch relativ schnell. Schon beim Immigrationoffice sollte ich meine nächste Reisebegleitung kennenlernen, nämlich Karoline aus Marseille. Geplant war das Monat in Vietnam mit Patrick, den ich in Neuseeland kennenlernte, zu bereisen. Schnell war aber klar das wir die nächsten zwei Wochen nicht zu zweit, sondern zu dritt verbringen würden. Wir verstanden uns gleich am Flughafen so gut, dass wir Instagram-Daten austauschten und am Tag darauf gleich unsere Telefonnummern. Karoline und ich erkundeten gleich am Tag darauf Ho-Chi-Minh-City und am Tag darauf stieß auch Patrick zu uns.

Wir machten eine kurze Reiseplanung für die nächsten zwei Wochen in denen wir zu dritt den Süden Vietnams bereisen sollten. Schnell kristallisierte sich Karoline als ideale Reisebegleitung heraus, da sie für uns mehr oder weniger die Reiseleitung übernahm. Patrick und ich unterstützten sie natürlich nach bestem Wissen und Gewissen, so gut wir bei vietnamesischem Bier eben konnten.

Die Route stand also schnell fest. Mit dem Nachtbus machten wir uns auf Richtung Phu Quoc mit Stopps in Can ThoRach Gia, Ha Tien & Mui Ne. Danach wieder zurück nach Ho-Chi-Minh-City und weiter nordwärts mit Stopp in der Bergstadt Da Lat. 

In Mui Ne hielten wir um die Sanddünen zu besichtigen, die wir bei Sonnenuntergang besuchten, während wir am Vormittag einen Spaziergang barfuß durch den Fairy Stream unternahmen.

In Can Tho erkundeten wir mit dem Boot das Mekong Delta und die umliegenden Dörfer und Märkte mit dem Fahrrad. Rach Gia war mit seinen Abendmärkten am Wasser eines der Höhepunkte. In Ha Tien legten wir mit der Fähre ab in Richtung Phu Quoc wo wir 3 Tage lang Sonne, Strand & Meer erwarteten.

Was wir dort vorfanden war jedoch ein konträres Bild, geprägt vom Massentourismus aus Russland und großer Armut auf der Insel selbst. Wir besuchten einige Fischerdörfer, wo wir sehr gastfreundlich empfangen worden sind. In diesen Dörfern trafen wir auf spielende Kinder, denen wir uns anschlossen um mit ihnen ein wenig herumzualbern.

Die Weiterreise gestaltete aufgrund der Neujahrsfeiertage etwas schwieriger als gedacht, jedoch konnten wir nach einigen längeren Transfers in Ho-Chi-Minh ins chinesische Neujahr feiern. Diese Feiern waren für uns etwas sehr besonderes, da wir alle solche pompöse und prunkvolle Neujahrsfeiern nicht kannten. Tags darauf machten wir uns auf zu den Cu Chi Tunneln, in denen sich die Vietcong im Vietnamkrieg versteckten und auch dem Kriegsmuseum in Saigon statteten wir einen Besuch ab. Angekommen in Da Lat wussten wir, dass sich unsere Wege bald trennen würden, da Karoline nach Kambodscha weiterziehen würde und Patrick und ich weiter in den Norden fuhren…

 

 

 

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